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EP016 Stimmt das? Bestimmte Gesten sind ein No-Go?

Heute ist Anna richtig genervt, ja fast schon fassungslos: PC’L hat sie mit der Behauptung provoziert, bestimmte Gesten würden Vortragende während einer Präsentation schlecht aussehen lassen, ja sogar zum Looser werden lassen.

Klar, das ist übertrieben. Jedoch gibt es Präsentationsseminare, in denen die Frage „Wohin mit meinen Händen?“ mit einem Regelwerk beantwortet wird: Die Hände zu weit oben zu halten, das sei aggressiv. Und zu weit unten sei zu passiv. Deshalb sollten die Hände in einer neutralen Zone vor dem Körper gehalten werden, so etwa in Höhe der Gürtelschnalle.

Wir sagen: So etwas ist Quatsch!

Anna Momber-Heers’ Tipp für gute Gesten während der Präsentation – und drei Übungen dazu

Das einzige Gesetz, das hier zählt, lautet:

Body follows mind, and mind follows body.

Das bedeutet, wenn Du einen klaren Gedanken hast (und diesen Gedanken in Deiner Präsentation vorträgst), dann wird Dein Körper die entsprechende stimmige Bewegung und Geste dazu machen.
Aber wenn Du ständig während der Präsentation darüber nachdenkst, was Du mit Deinen Händen anstellen sollst, dann störst Du Deine Gedanken – und damit Deine Körperbewegungen. Wenn es schlecht läuft, erreichst Du das Gegenteil von dem, was Du eigentlich erreichen wolltest: Deine Gesten sehen verkrampft und unnatürlich aus.

Umgekehrt gilt auch: Wenn Du bestimmte Körperhaltungen einübst, weil man Dir gesagt hat, die seien für eine Präsentation optimal, dann kann Dich das in Deinen Gedanken beeinflussen – was Dich wiederum unnatürlich steif oder verkrampft wirken lassen kann.

Bereite Dich also so auf Deine Präsentation vor, dass Du mit klarem Kopf und mit einem klaren Konzept vor Deine Zuschauer treten kannst. Dann wird Dein Körper während Deines Auftritts alles richtig machen.

Und umgekehrt mache durch Übungen Deinen Körper locker und frei, entfessele ihn, damit auch Deine Gedanken während der Präsentation „entfesselt“ sind.

Anna hat für Dich drei Übungen dazu herausgesucht:

Übung 1: Einmal Dirigent sein

Lass Deine Lieblingsmusik laut im Raum laufen und dirigiere sie so, als wenn Du sie in der Philharmonie dirigieren würdest.
Dabei ist es egal, ob es sich um E- oder U-Musik handelt. Nimm die Musik, die Dich begeistert.

Übung 2: Übertreib doch mal!

Nimm einen dramatischen Text, gerne eine Ballade (zum Beispiel von dieser Website: www.balladen.de).
Lerne den Text auswendig oder stell einen Ausdruck so vor Dich hin, dass Du die Hände frei hast.
Dann lies oder sprich den Text und mach mit Deinen Händen übertrieben dramatische Gesten dazu.
Du wirst sehen, Deine Stimme wird dadurch lebendiger.
Und es macht Spaß, sich so expressiv auszudrücken…
… und es sieht ja noch keiner…

Übung 3 (für Introvertierte): Im Gespräch mal was zeigen

Nimm Dir vor, in Gesprächen, die Dich nicht zu sehr fordern, Deine Hände mehr ins Spiel zu bringen. Nutze die Gesten, die Dir in den Übungen 1 und 2 am meisten Spaß gemacht haben.
Du kannst gerne etwas kleiner anfangen, bis Du Dich daran gewöhnt hast.
Ziel ist es, auch große Gesten einzusetzen.

Übung 3 (für Extrovertierte): Im Gespräch mal was zeigen

Beobachte Dich und Deine Hände in Gesprächen, in denen Du nicht zu sehr gefordert bist:
Wann sind sie wo? Wann fühlst Du Dich mit Deinen Händen wohl? Kannst Du spüren, was die Bewegungen Deiner Hände in Dir auslösen oder verändern?
Ziel ist es, die Energie in Deiner Gestik zu bündeln, um so mehr Präsenz zu bekommen.

Brauchst Du bei den Übungen und bei der Vorbereitung Unterstützung?

Geh einfach auf unsere Seite und nimm Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Deinen Anruf oder Deine Nachricht.

Shownotes

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Credits

Episoden-Bild: Mervyn Chan, Unsplash.

Unsere Portrait-Fotos: Nina Grützmacher.

Musik: „Endless Possibilities“ von Peter McIsaac Music (PremiumBeat).

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